Ärzte Zeitung online, 29.10.2009

Schweinegrippe-Impfstoff beflügelt GlaxoSmithKline

LONDON (dpa). Die starke Nachfrage nach dem Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix® beschert dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline einen kräftigen Einnahmeschub. Das Unternehmen erwarte deswegen allein im letzten Quartal dieses Jahres eine Milliarde Pfund (1,1 Milliarden Euro) mehr Umsatz, teilte der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern am Mittwoch mit.

Bislang wurden demnach rund 25 Millionen Dosen des Impfstoffes gegen das Schweinegrippe-Virus H1N1 verschickt. Insgesamt wurden 440 Millionen Dosen bestellt. Der WHO will das Unternehmen 50 Millionen Dosen spenden.

Der Umsatz im dritten Quartal ist den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15 Prozent auf 6,76 Milliarden Pfund gewachsen. Der Gewinn stieg um elf Prozent auf 1,44 Milliarden Pfund. Analysten hatten jeweils mehr erwartet.

Das zweistellige Wachstum von Umsatz und Gewinn geht vor allem auf das schwache Pfund zurück. Auf dem wichtigen US-Markt sanken dagegen die Einnahmen um zwölf Prozent. Dort liefen die Patente für ältere Medikamente aus, so dass sich billigere Medikamente mit ähnlichem Wirkstoff anderer Pharmahersteller besser verkauften. Die Aktie verlor an der Londoner Börse nur leicht.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »