Ärzte Zeitung, 04.11.2009

Schweinegrippe: "Impfen ist wirksamste Waffe"

Schweinegrippe: "Impfen ist wirksamste Waffe"

Bremen zieht Schweinegrippe-Impfung von Kindern vor

KÖLN (iss). In Nordrhein-Westfalen ziehen der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, und der CDU-Landtagsabgeordnete Oskar Burkert an einem Strang: Sie fordern zu einer möglichst breiten Teilnahme an der Impfung gegen die Schweinegrippe auf. "Wir dürfen im Kampf gegen die Ausbreitung der Neuen Grippe nicht zögern. Dabei ist das Impfen unsere wirksamste Waffe", sagten sie in einer gemeinsamen Erklärung.

Burkert forderte die Menschen auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und schnell zu einer Entscheidung zu kommen, "am besten pro Impfung". Windhorst appellierte an die Ärzte, im Sinne des Impfschutzes zu handeln. Er warnte vor den Folgen einer Pandemie für die medizinische Versorgungslandschaft. "Unsere Notfallversorgung würde bei einer Erkrankungsrate von 15 Prozent nahezu zusammenbrechen, weil dann 45 000 Intensivbetten fehlen würden", verwies der Kammerpräsident auf eine Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI. "Wir müssen das Szenario von überfüllten Kliniken verhindern." 

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »