Ärzte Zeitung online, 05.11.2009

Novartis erhält Deutschland-Zulassung für Impfstoff

BASEL (dpa). Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat für seinen Schweinegrippe-Impfstoff Celtura® die Zulassung der deutschen Gesundheitsbehörden bekommen. Klinische Studien an über 1850 Probanden hätten die Verträglichkeit des neuen Impfstoffs auf Zellkultur-Basis gezeigt, teilte Novartis am Donnerstag in Basel mit.

Celtura® wird in Marburg produziert, ein zweites Werk wird in den USA aufgebaut. Neu ist die Herstellungsmethode mittels Zellkulturen statt wie üblich in Hühnereiern. Diese Methode ist nach Angaben von Novartis in Europa bereits zugelassen für den Impfstoff Optaflu® gegen die saisonale Grippe. Sie erlaube bei Bedarf rasch mehr zu produzieren. Anfangs war die Ausbeute indes geringer als erwartet.

Die am häufigsten genannten Nebenwirkungen bei dem neuen Schweinegrippe-Impfstoff seien lokale Beschwerden an der Einstichstelle (Rötung, Schwellung und Schmerzen) sowie systemische Beschwerden wie leichtes Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit.

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