Ärzte Zeitung, 11.11.2009

Schweinegrippe: Berlins Pädiater verzichten auf Honorar

BERLIN (ami). Die Berliner Pädiater lehnen den Vertrag mit dem Senat zur H1N1-Impfung ab. Nun haben sie dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) angeboten, dass ihnen statt des Honorars die Infrastruktur des ÖGD für die Impfungen außerhalb der Sprechstundenzeiten gestellt wird.

"Das Salär, das der Senat bietet, kommt ohnehin einer kostenlosen Impfung gleich", so Verbandssprecher Dr. Ulrich Fegeler. Vorläufiges Ergebnis der Verhandlungen: Die Pädiater impfen Mittwoch nachmittags in den ÖGD-Räumen und wochenends in ihren Praxen mit eigenem Personal.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »