Ärzte Zeitung online, 13.11.2009

Schweinegrippe-Fälle am Universitätsklinikum Frankfurt

FRANKFURT/MAIN (eb). Am Uniklinikum Frankfurt werden derzeit zwei Patienten mit Schweinegrippe behandelt. Neben einer 39-jährigen Patientin, die bereits am 2. November in die Klinik eingeliefert worden ist, handelt es sich um einen 43-jährigen Patienten ohne bekannte Vorerkrankungen.

Der Gesundheitszustand der 39-jährigen Patientin, die am 2. November 2009 mit dem A/H1N1-Virus ins Universitätsklinikum eingeliefert wurde, ist unverändert. Ihr Herz-Kreislauf-System ist stabil, sie kann weiterhin durch ein Standardverfahren beatmet werden. Die Entzündung muss nach wie vor therapiert werden. Für die Frau besteht zurzeit keine akute Lebensgefahr.

Ebenso wird ein 43-jähriger Patient, ohne bekannte Vorerkrankungen, am Uniklinikum behandelt. Der Mann wurde wegen akuten Lungenversagens zunächst mit einem speziellen Verfahren beatmet, das inzwischen ebenfalls durch eine Standardtherapie ersetzt werden konnte. Mitte der Woche konnte das Virus auch durch einen Nachtest sicher bei ihm nachgewiesen werden. Sein aktueller Gesundheitszustand ist stabil.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »