Ärzte Zeitung online, 20.11.2009

Weltweit bisher 65 Millionen Menschen gegen Schweinegrippe geimpft

GENF (dpa). Weltweit sind nach Hochrechnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang 65 Millionen Menschen gegen die Schweinegrippe geimpft worden. Dabei habe sich die Sicherheit aller verwendeten Impfstoffe als ausgezeichnet erwiesen, berichtete die WHO am Donnerstag in Genf.

Wie erwartet seien häufiger Schwellungen, Rötungen und Schmerzen an der Einstichstelle berichtet worden, die jedoch üblicherweise nach kurzer Zeit wieder von selbst verschwänden. Etwas seltener träten Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen auf. Diese Symptome gäben sich in der Regel innerhalb von zwei Tagen.

Im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung sei auch eine geringe Zahl von Todesfällen an die WHO gemeldet worden. Alle diese Fälle würden sorgfältig untersucht. Sämtliche bislang abgeschlossenen Untersuchungen hätten einen ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen, erläuterte die WHO.

16 von 40 Ländern, in denen gegenwärtig Impfkampagnen liefen, hätten Informationen an die WHO geliefert. Alle bislang gesammelten Daten zeigten, dass die Pandemie-Impfstoffe dasselbe exzellente Sicherheitsprofil hätten wie die saisonalen Grippe-Impfstoffe, die seit mehr als 60 Jahren angewendet würden.

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Woran das Stoffwechselprodukt Squalen so alles Schuld sein soll
GBS und Tod in zeitlicher Beziehung zur Schweinegrippe-Impfung

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