Ärzte Zeitung online, 24.11.2009

Impfmarathon an der Charité

BERLIN (nös). Das Berliner Universitätsklinikum Charité ist offenbar auf einem guten Weg, sämtliche Mitarbeiter gegen die Schweinegrippe zu immunisieren. Mittlerweile hätten sich fast 30 Prozent der rund 14 000 Beschäftigen gegen H1N1 impfen lassen, teilte die Charité am Dienstag in Berlin mit.

In erste Linie lasse sich das medizinischen Personal impfen, hieß es in der Mitteilung. In den letzten vier Wochen seien es insgesamt 3800 Mitarbeiter gewesen, die die Impfung erhalten haben. Damit, so die Charité, sei man auch bei einer Zunahme der Pandemie in der Lage, genügend gesunde Mitarbeiter einsetzen zu können.

Wegen des starken Zulaufs hat die Charité ihren Impfsprechstunden ausgeweitet. So gibt es etwa für Kinder separate Sprechstunden, die ein emeritierter Pädiatrieprofessor übernommen hat. Zusätzlich assistieren 14 Medizinstudenten bei den Impfungen ihrer Kommilitonen. Diese Maßnahme helfe nicht nur den Patienten, so die Charité, sondern bedeute gleichzeitig für die Studenten auch eine wichtige Lernerfahrung.

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