Ärzte Zeitung online, 24.11.2009

H1N1-Impfstoff in Kanada zurückgerufen

NEU-ISENBURG (nös). In Kanada hat der Pharmahersteller GlaxoSmithKline (GSK) offenbar eine Charge seinen Schweinegrippeimpfstoffs Arepanrix™ zurückgerufen. Das berichtet die kanadische Zeitung "National Post" unter Berufung auf die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Der Grund dafür seien womöglich lebensbedrohliche Allergien, die im Zusammenhang mit der Impfung auftreten könnten, zitiert die Zeitung einer Sprecher der WHO. Die betroffene Charge sei von dem Unternehmen zurückgezogen worden. Der Fall werde nun von den kanadischen Behörden untersucht.

Gegenüber der Onlineausgabe der "Bild"-Zeitung bestätigte eine GSK-Sprecherin den Rückruf. Zu der betreffenden Charge seien mehr Berichte über Allergien eingegangen als üblicherweise. Insgesamt handele es sich um 172 000 Impfdosen.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »