Samstag, 11. Februar 2012
Ärzte Zeitung online, 24.11.2009

H1N1-Impfstoff in Kanada zurückgerufen

NEU-ISENBURG (nös). In Kanada hat der Pharmahersteller GlaxoSmithKline (GSK) offenbar eine Charge seinen Schweinegrippeimpfstoffs Arepanrix™ zurückgerufen. Das berichtet die kanadische Zeitung "National Post" unter Berufung auf die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Der Grund dafür seien womöglich lebensbedrohliche Allergien, die im Zusammenhang mit der Impfung auftreten könnten, zitiert die Zeitung einer Sprecher der WHO. Die betroffene Charge sei von dem Unternehmen zurückgezogen worden. Der Fall werde nun von den kanadischen Behörden untersucht.

Gegenüber der Onlineausgabe der "Bild"-Zeitung bestätigte eine GSK-Sprecherin den Rückruf. Zu der betreffenden Charge seien mehr Berichte über Allergien eingegangen als üblicherweise. Insgesamt handele es sich um 172 000 Impfdosen.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Neue Ära in der Schlaganfall-Therapie?

Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern! mehr »

112 - Heute ist Europäischer Notruf-Tag

Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar. mehr »

Streit um frühe Nutzenbewertung eskaliert

Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich. mehr »