Ärzte Zeitung online, 27.11.2009

Junger Mann nach H1N1-Impfung gestorben

NEU-ISENBURG (nös). In Hessen ist ein junger Mann einen Tag nach der Impfung gegen den Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 gestorben. Der Mann habe allerdings an schweren chronischen Vorerkrankungen gelitten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) in ihrer Online-Ausgabe.

Der 21 Jahre alte Mann sei am Freitagmorgen tot in seiner Wohnung im hessischen Karben aufgefunden worden. Tags zuvor habe er sich bei seinem Hausarzt gegen die Schweinegrippe impfen lassen, schreibt die FAZ unter Berufung auf eine Mitteilung der Landkreisverwaltung.

Die Ursache für den Tod solle nun in einer Obduktion geklärt werden. Die schweren Vorerkrankungen des Mannes würden allerdings keinen Hinweis darauf geben, dass die Impfung "lebensbedrohlich sein könnte", zitiert die FAZ einen Sprecher des Landkreises Wetterau.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Gefährlich für Herz und Hirn

Soziale Isolierung und Einsamkeit können offenbar die Wahrscheinlichkeit erhöhen, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. mehr »

Kinder als Schutzfaktor gegen Stress

Kinder halten gesund - das legt der aktuelle TK-Gesundheitsreport nahe. Dennoch nehmen psychische Erkrankungen bei den 30- bis 44-Jährigen zu. mehr »

"Doktorarbeiten - oft eine Farce"

Solveig Mosthaf will Ärztin werden und gerne den Doktortitel mit Stolz führen. Doch die Medizinstudentin findet: Doktorarbeiten werden "fast schon inflationär" geschrieben. Warum allzu oft die motivierte Idee zur Farce verkommt, erläutert sie in ihrem Gastbeitrag für die "Ärzte Zeitung". mehr »