Ärzte Zeitung online, 18.12.2009

Schweinegrippe: Seoul schickt Medikamente nach Nordkorea

SEOUL (dpa). Südkorea hat dem kommunistischen Norden am Freitag mit einer größeren Lieferung Grippeschutzmittel unter die Arme gegriffen. Am Morgen überquerten acht Lastwagen mit ihrer Ladung - überwiegend das Antigrippe-Mittel Tamiflu® - die Grenze, wie die Agentur Yonhap berichtete.

Mit den für knapp eine halbe Million Menschen reichenden Dosen soll Nordkorea die seit einiger Zeit im Land grassierende Schweinegrippe bekämpfen. Zuletzt waren in der Hauptstadt Pjöngjang neun neue Fälle von Erkrankung am H1N1-Virus bekannt geworden.

"Diese Lieferung ist ein Zeichen dafür, dass wir um das Wohlergehen der Menschen in Nordkorea besorgt sind", sagte Kim Young Il, Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »