Ärzte Zeitung online, 18.12.2009

Schweinegrippe-Impfung: Institut bietet Schwangeren kostenlose Beratung

LANGEN/BERLIN (gwa). Seit dem 14. Dezember steht der spezielle Impfstoff gegen Schweinegrippe für Schwangere zur Verfügung. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen hat ein bundesweites Überwachungsprojekt initiiert, an dem Schwangere, die sich gegen H1N1 impfen lassen wollen, teilnehmen können.

Schweinegrippe-Impfung: Institut bietet Schwangeren kostenlose Beratung

Schwangere können sich zur Impfung gegen Schweinegrippe im Berliner Institut für Embryonaltoxikologie informieren.

Foto: Erwin Wodicka / BilderBox

Die Daten für das Projekt werden vom Pharmakovigilanzzentrum für Embryonaltoxikologie in Berlin erhoben und ausschließlich zur individuellen Beratung und anonymisiert zur wissenschaftlichen Analyse genutzt. Das unabhängige Zentrum wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Schwangere, die an der Überwachung nach der Impfung teilnehmen wollen, können sich in dem Berliner Zentrum registrieren. Das Institut für Embryonaltoxikologie bietet gleichzeitig eine Beratung auch zu anderen Medikamenten und deren Risiken an. Diese Beratung ist unabhängig von der Teilnahme am Überwachungsprojekt.

Schwangere, die an der Nachbeobachtung teilnehmen wollen, können sechs Wochen nach der Registrierung und zwei Monate nach dem errechneten Geburtstermin jeweils einen Fragebogen ausfüllen. Der Datenschutz ist berücksichtigt, wie das Institut mitteilt.

Behandelnde und impfende Ärzte können ebenfalls mit der Embryonaltoxikologie Kontakt aufnehmen.

Schwangere, die geimpft wurden oder Fragen zur Impfung haben, können sich telefonisch oder per Internet an das Institut für Embryonaltoxikologie in Berlin wenden. Tel. Nr.: 030 / 30 30 81 11; Internet: www.embryotox.de

Zur Pressemitteilung des PEI

Lesen Sie dazu auch:
Spezieller Schweinegrippe-Impfstoff nur für Schwangere

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[20.12.2009, 13:19:42]
Dr. Nabil Deeb 
Die Impfung könne in den meisten Fällen zusammen mit der saisonalen Grippeimpfung geschehen, und es gebe keinen Grund, Schwangere nicht zu impfen , aber unter bestimmten Voraussetzungen . !





Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Registered Doctors'Association
53140 Bonn / GERMANY

Mögliche Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie einer Schweinegrippe-Infektion bei Schwangeren sowie Prophylaxemaßnahmen .
Mittlerweile kann auch eine Impfung eine schnelle Ausbreitung des Influenzavirus ( „“ angeblich „“ ) verhindern. Hinsichtlich einer individuellen Entscheidung bei Schwangeren empfiehlt die DGGG eine Impfempfehlung der STIKO, die sie stets aktualisiert, hinzuzuziehen (www.rki.de). Hier wurden die Vorschläge der gynäkologischen Fachgesellschaft zum Umgang mit der Risikogruppe weitestgehend berücksichtigt, insbesondere im Hinblick auf die Impfung ab dem ersten Trimenon der Schwangerschaft. DGGG-Vorstandsmitglied Vetter erwartet zudem, dass neben den sogenannten Pandemieimpfstoffen in nächster Zeit auch ein nicht-adjuvantierter und Thiomersal-freier Impfstoff zur Verfügung stehen wird. Für diesen Impfstoff wird eine besonders gute Verträglichkeit mit einem äußerst geringen Impfrisiko angenommen.

Einer aktuellen Studie der amerikanischen Gesundheitsbehörde „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) zufolge haben Schwangere ein höheres Risiko als andere Bevölkerungsgruppen, bei einer Influenza-Erkrankung mit H1N1 unter besonders schweren Symptomen zu leiden. Die entsprechende europäische Institution „European Center for Disease Control and Prevention“ (ECDC) unterstützt diese Auffassung. Denn mehrere wissenschaftliche Studien weisen nach, dass insbesondere bei hochschwangeren Frauen mit einer Influenzainfektion pulmonale Komplikationen bis hin zu einer Ateminsuffizienz auftreten können. Fehlbildungen beim Fötus sind allerdings nicht direkt mit der Virusinfektion assoziiert.

Die Impfung könne in den meisten Fällen zusammen mit der saisonalen Grippeimpfung geschehen, und es gebe keinen Grund, Schwangere nicht zu impfen , aber unter bestimmten Voraussetzungen .

Literatur und wichtige Quellen:-

1. ) Pandemrix, INN-Pandemic influenza vaccine (H1N1)v (split virion ...


2.) http://www.arznei-telegramm.de/blitz-pdf/b091016.pdf

3. ) http://www.arznei-telegramm.de/blitz...16-Tabelle.pdf
4.) http://www.rki.de/cln_160/nn_1493664....pdf/41_09.pdf

5.) EMEA: CHMP assessment report on novel influenza (H1N1) outbreak Tamiflu (oseltamivir) and Relanza (zenamivir). European Medicines Agency, EMEA, Committee for Medicial Products for Human Use. CHMP; 7 May 2009.
6. ) WHO: Pandemic influenza in pregnant women. World Health Organisation, WHO; 31 July 2009
7. ) Jamieson D, et al.: H1N1 2009 influenza virus infection during pregnancy in the USA. The Lancet 2009; 374 (9688): 451-458.
8. ) ECDC: Pandemic influenza A (H1N1) in pregnancy places women at higher risk of adverse outcome – published analytic study from the United States. European Centre for Disease Prevention and Control, ECDC; 05 Aug 2009.
9. ) Allergierisiko Impfstoff: Schwedische Erfahrungen mit der Schweinegrippe
Cincinnati – Die bevorstehenden Massenimpfungen gegen die Schweinegrippe werden zwangsläufig zu vermehrten Meldungen von Verdachtsfällen unerwünschter Reaktionen (UAW) führen, sagen Experten im Lancet (2009; doi:10.1016/S0140-6736(09)61877-8) ...
aerzteblatt.de, 02.11.2009



Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr
Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Ärzteverein e.V.
Department of Medical Research
Département de la recherche médicale
P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn – Bad Godesberg
/ GERMANY
&
Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Ärzteverein e.V.
Department of Medical Research
Département de la recherche médicale
P.O. Box 10 01 35
53439 Bad Neuenahr
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e.mail: doctor.nabil.deeb.pmi.germany@googlemail.com

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