Ärzte Zeitung online, 13.01.2010
Zu pharmafreundlich? - WHO stellt sich unabhängiger Untersuchung
GENF (dpa). Angesichts der Kritik an ihrem Umgang mit der
Schweinegrippe will sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einer
unabhängigen Untersuchung stellen. Die WHO wolle aus den Erfahrungen
lernen, teilte die UN-Organisation am Dienstag in Genf mit.
Die WHO hat bereits zugegeben, dass das H1N1-Virus weniger stark
war, als noch im Frühjahr 2009 angenommen. Derzeit klingt die
Schweinegrippe vor allem in Mitteleuropa deutlich ab, so dass viele
Länder und Regionen auf zuvor gehorteten Impfstoffen sitzen bleiben.
Eine der Vorwürfe lautet, die WHO habe sich zum Helfer der
Pharmaindustrie gemacht.
Man habe Kritik im Zuge eines Kampfes gegen eine so große Epidemie
erwartet, teilte die WHO mit. Die WHO betrachte diese Kritik auch als
Chance zu einer Diskussion, sagte WHO-Sprecherin Fadela Chaïb. Eine
Untersuchung durch unabhängige Fachleute sei nötig. Die WHO sei auch
bereit ihre Empfehlungen aufzunehmen und sie zu veröffentlichen. Sie
gab aber nicht an, wann die Untersuchung stattfindet.
Der WHO-Exekutivrat hatte als oberstes Entscheidungsgremium die
Schweinegrippe-Pandemie und ihre Behandlung durch die WHO am Montag
erörtert. Bei dieser Gelegenheit hatte WHO-Direktorin Margaret Chan auf
Fragen von Regierungen geantwortet.
In ihrer jüngsten Schätzung mit Datum 3. Januar geht die
Organisation von weltweit 208 betroffenen Ländern und Territorien aus,
in denen mindestens 12 799 Menschen an dem Virus gestorben sein
sollen.
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| [19.01.2010, 17:35:25] |
| Anja Neuman-Mahr
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| WHO = Pharmaindustrie?
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Eine sehr berechtigte Frage gerade im zusammenhang mit der Schweinegrippe. Alleredings müsste man die STIKO und das PEI sowie das RKI im gleichen Atemzug nennen. Ein ganz unabhängiges Gremium aus Fachleuten warum auch nicht Patientenvertretern von chron Kranken usw..wäre sicherlich sinnvoller und auch glaubwürdiger..
Ausserdem wäre ich für ein bessere Tranparenz gerade bei neuen Impfstoffen..Ebenso eine bessere Sicherheitsprüfung und den Verzicht auf adjuvanzien, gerade weil es immer mehr Allergien und auch Autoimmunerkrankungen gibt.. Weniger an Zusatzstoffen wäre auch eher im Sinne der Patienten..
Über zusatzstoffe im essen regen wir ALLE UNS BERECHTIGTER WEISE AUF. BEIM IMPFEN LASSEN WIR ES ZU?
PASST IRGENDWIE NICHT ZUSAMMEN... zum Beitrag »
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