Samstag, 11. Februar 2012
Ärzte Zeitung online, 28.01.2010

Schweinegrippe 2009: 4,6 Millionen Impfungen, 1382 Reaktionen

LANGEN (dpa). Nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe sind im vergangenen Jahr 1382 Mal Nebenwirkungen registriert worden. Es seien rund 4,6 Millionen Dosen verimpft worden, berichtete das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen am Mittwoch. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ließen sich bis Jahresende 7,5 Prozent der Bevölkerung älter als 14 Jahre gegen das H1N1-Virus schützen.

Die häufigsten unerwünschten Reaktionen auf die Impfung waren Fieber (302), Schmerz in einer Extremität oder an der Impfstelle (283), Kopfschmerz (282), Schüttelfrost (143) und Übelkeit (141). Betroffen waren Patienten im Alter von sechs Monaten bis 94 Jahren.

Jeder zweite der insgesamt 48 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung sei nachweislich auf eine andere Ursache zurückzuführen, teilte das PEI mit. In den anderen Fällen seien Vorerkrankungen bekannt oder die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Von den Impfstoffen Pandemrix® und Celvapan® gehe weiter keine Gefahr aus.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Neue Ära in der Schlaganfall-Therapie?

Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern! mehr »

112 - Heute ist Europäischer Notruf-Tag

Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar. mehr »

Streit um frühe Nutzenbewertung eskaliert

Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich. mehr »