Ärzte Zeitung online, 28.01.2010
Schweinegrippe
2009: 4,6 Millionen Impfungen, 1382 Reaktionen
LANGEN (dpa). Nach einer Impfung gegen die
Schweinegrippe sind im vergangenen Jahr 1382 Mal Nebenwirkungen
registriert worden. Es seien rund 4,6 Millionen Dosen verimpft worden,
berichtete das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen am
Mittwoch. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ließen sich
bis Jahresende 7,5 Prozent der Bevölkerung älter als
14 Jahre gegen das H1N1-Virus schützen.
Die häufigsten unerwünschten Reaktionen auf
die Impfung waren Fieber (302), Schmerz in einer Extremität
oder an der Impfstelle (283), Kopfschmerz (282), Schüttelfrost
(143) und Übelkeit (141). Betroffen waren Patienten im Alter
von sechs Monaten bis 94 Jahren.
Jeder zweite der insgesamt 48 Todesfälle im
zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung sei nachweislich auf eine
andere Ursache zurückzuführen, teilte das PEI mit. In
den anderen Fällen seien Vorerkrankungen bekannt oder die
Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Von den Impfstoffen
Pandemrix® und Celvapan® gehe weiter keine
Gefahr aus.
Weitere
aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe
(Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge
Weitere Top-Meldungen
[11.02.2012]
Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern!
mehr »
[11.02.2012]
Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar.
mehr »
[11.02.2012]
Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich.
mehr »