Donnerstag, 18. März 2010
Ärzte Zeitung online, 28.01.2010

Schweinegrippe 2009: 4,6 Millionen Impfungen, 1382 Reaktionen

LANGEN (dpa). Nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe sind im vergangenen Jahr 1382 Mal Nebenwirkungen registriert worden. Es seien rund 4,6 Millionen Dosen verimpft worden, berichtete das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen am Mittwoch. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ließen sich bis Jahresende 7,5 Prozent der Bevölkerung älter als 14 Jahre gegen das H1N1-Virus schützen.

Die häufigsten unerwünschten Reaktionen auf die Impfung waren Fieber (302), Schmerz in einer Extremität oder an der Impfstelle (283), Kopfschmerz (282), Schüttelfrost (143) und Übelkeit (141). Betroffen waren Patienten im Alter von sechs Monaten bis 94 Jahren.

Jeder zweite der insgesamt 48 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung sei nachweislich auf eine andere Ursache zurückzuführen, teilte das PEI mit. In den anderen Fällen seien Vorerkrankungen bekannt oder die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Von den Impfstoffen Pandemrix® und Celvapan® gehe weiter keine Gefahr aus.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Topics
Schlagworte
Schweinegrippe (1243)
Impfen (2493)
Organisationen
PEI (244)
Krankheiten
Grippe (1575)
Weitere Top-Meldungen

Sexuell missbraucht? Oft folgt dann lebenslanger Schmerz

Bei vier von fünf Menschen mit Ganzkörperschmerzen ist davon auszugehen, dass sie in ihrer Kindheit missbraucht wurden und überfordert waren. Darauf hat Dr. Gerhard Müller-Schwefe zum Auftakt des Deutschen Schmerz- und Palliativtags in Frankfurt hingeweisen. mehr »

Nicht selten: Gelähmter Magen bei Diabetikern

Gastrointestinale Komplikationen eines Diabetes mellitus wie eine Gastroparese werden - anders als zum Beispiel mikro- oder makrovaskuläre Folgen oder eine periphere Neuropathie - häufig unterschätzt. mehr »

Schlaganfall oder Neuritis? Blick in die Augen schafft Klarheit

Ein tiefer Blick in die Augen liefert beim Vestibularsyndrom oft mehr Erkenntnisse als ein MRT: Mit drei simplen Tests können Ärzte präzise einen Hirninfarkt von einem Labyrinth-Ausfall abgrenzen. mehr »