Ärzte Zeitung online, 06.03.2010
Verhandlungen über Verkauf von
Schweinegrippe-Impfstoff
HANNOVER (dpa). Der Verkauf von
überflüssigem Schweinegrippe-Impfstoff ins Ausland
steht offensichtlich kurz bevor. Das Bielefelder "Westfalen-Blatt"
(Samstagsausgabe) berichtete, die Bundesländer wollten zehn
Millionen Dosen des Impfstoffes Pandemrix® an Pakistan
verkaufen.

© Outstyle / fotolia.com
Auch nach dpa-Informationen gibt es
Verkaufsverhandlungen mit diesem Land. Der Sprecher des
niedersächsischen Gesundheitsministeriums, das die
Federführung bei den Verhandlungen hat, wollte sich nicht
näher zu möglichen Abnehmern und zur Menge des
Impfstoffes äußern. Er sagte nur, die
Gespräche seien "auf der Zielgeraden".
Die Bundesländer haben unter anderem deshalb
überschüssigen Impfstoff, weil sich weniger Menschen
gegen die Schweinegrippe impfen ließen als erwartet. Die
Schweinegrippe hat nach Angaben der WHO weltweit ihren
Höhepunkt überschritten.
Weitere
aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe
(Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge
Weitere Top-Meldungen
[11.02.2012]
Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern!
mehr »
[11.02.2012]
Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar.
mehr »
[11.02.2012]
Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich.
mehr »