Ärzte Zeitung, 11.01.2005

Vietnamesin stirbt nach Infektion mit Vogelgrippe-Virus

HANOI (dpa). Ein 16 Jahre altes Mädchen ist in Vietnam an den Folgen einer Infektion mit dem Erreger der Vogelgrippe (Influenza-Typ H5N1) gestorben. Das Mädchen ist dort das dritte Todesopfer der Krankheit in nur zwei Wochen.

Die 16jährige sei am 28. Dezember in die Tropenklinik von Ho-Chi-Minh-Stadt gebracht worden und am vergangenen Samstag gestorben, bestätigte gestern ein Klinikarzt.

Seit Ende 2003 sind in Vietnam 23 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben. Vermutlich hat sich das Mädchen bei Haushühnern 100 Kilometer nordwestlich von Ho-Chi-Minh-Stadt angesteckt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »