Ärzte Zeitung, 24.01.2005

Sieben Tote durch Vogelgrippe

Infektion durch Schwan / 27 Tote seit Ende 2003

HANOI (dpa). Der jüngste Ausbruch der Vogelgrippe in Vietnam hat ein siebtes Menschenleben gefordert. Bei einem 47jährigen, der bereits am 9. Januar gestorben war, sei der Vogelgrippe-Virustyp H5N1 jetzt nachgewiesen worden, teilte ein Arzt des Nationalen Hygieneinstituts in der Hauptstadt Hanoi mit.

Zunächst sei der Befund negativ gewesen. Alle sieben Todesfälle ereigneten sich in den vergangenen drei Wochen. Damit starben seit Ende 2003 insgesamt 27 Menschen in dem südostasiatischen Land an der Vogelgrippe.

Den Angaben zufolge hatte der 47jährige zwei Wochen vor Ausbruch der Krankheit gemeinsam mit seinem Bruder einen Schwan gefangen und verspeist. Bei dem Bruder sei ebenfalls das Virus nachgewiesen worden, sein Zustand sei jedoch stabil.

Topics
Schlagworte
Vogelgrippe (513)
Krankheiten
Vogelgrippe (661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »