Ärzte Zeitung, 27.10.2005

Vogel-Kadaver sollten nicht berührt werden

ANDECHS/BRÜSSEL (dpa). Entwarnung: Die 22 toten Graugänse in Rheinland-Pfalz sind nicht an Vogelgrippe, sondern an einer Vergiftung gestorben. In den Mägen von zwölf der Gänse sei Rattengift gefunden worden, hat das Landesuntersuchungsamt mitgeteilt.

Das in Kroatien aufgetretene Vogelgrippe-Virus gehört nach Angaben der EU-Kommission in Brüssel zum Typ H5N1. Das Virus wurde bei sechs toten Schwänen in einem Teich 200 Kilometer östlich von Zagreb entdeckt.

Der Fund toter Vögel sei völlig normal, so Biologin Barbara Helm. "Auch Vögel müssen sterben", sagte die Vogelforscherin vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Andechs.

Außer dem natürlichen Alterstod kämen Zugvögel vor allem wegen Entkräftung auf ihren Reisen ins Winterquartier um. Auch jeder zweite Kleinvogel überlebe den ersten Winter nicht. Wegen möglicher Keimübertragung sollten Kadaver grundsätzlich nicht berührt werden.

Topics
Schlagworte
Vogelgrippe (513)
Krankheiten
Vogelgrippe (660)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »