Ärzte Zeitung online, 19.01.2012

Vietnam: Teenager an Vogelgrippe gestorben

HANOI (dpa). In Vietnam ist erstmals seit 2010 wieder ein Mensch an Vogelgrippe gestorben.

Ein 18-Jähriger, der auf einer Entenfarm im Mekongdelta arbeitete, wurde am 10. Januar mit hohem Fieber, Husten und anderen Grippeanzeichen in ein Krankenhaus gebracht, teilten die Behörden am Donnerstag mit.

Er starb am gleichen Tag an Atemnot. Eine Blutprobe habe das H5N1-Virus jetzt bestätigt.

"Wir hatten keinen einzigen Fall von Vogelgrippe bei Menschen im vergangenen Jahr, und dieses ist der erste in diesem Jahr" sagte Phi Van Kien, ein Beamter im Gesundheitsministerium.

2010 waren sieben Menschen an Vogelgrippe erkrankt. Zwei starben. In Vietnam wurden seit Auftauchen des Virus 2003 insgesamt 119 Fälle von Vogelgrippe bei Menschen nachgewiesen. 59 starben.

Nach Angaben der Behörden waren im vergangenen Jahr 151.300 Enten, Hühner, Vögel und anderes Federvieh mit dem Virus infiziert und kamen um. Im Jahr davor waren es doppelt so viele.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »