Ärzte Zeitung, 31.05.2013

Neue Vogelgrippe

Infektiologen sehen nur geringe Gefahr

MÜNCHEN. "Zunehmend erhalten wir Anfragen zur Gefährdung durch die Vogelgrippe H7N9 in China", berichtet die Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen.

"Ein Grund für Einschränkungen bei Reisen nach China besteht aktuell nicht", teilt die Gesellschaft dazu mit.

Zurzeit sei eine abwartende Haltung mit Beobachtung der weiteren Entwicklung angemessen. Die Erkrankungsfälle nehmen eher langsam und kontinuierlich zu.

Es lasse sich kein exponentielles Wachstum wie bei einer drohenden Epidemie erkennen. Bis Anfang Mai waren chinaweit 131 Erkrankungen inklusive 32 Todesfällen mit H7N9 gemeldet worden. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »