Ärzte Zeitung, 04.12.2015

H5N1

Frankreich verbietet Ausfuhr von Geflügel

PARIS. Nach mehreren Vogelgrippefällen hat Frankreich die Ausfuhr von lebendem Geflügel und Eiern aus dem Südwesten des Landes verboten. Von der Maßnahme ist bislang das Department Dordogne betroffen, wie es in der staatlichen Tageszeitung "Journal officiel" heißt.

Die Tiere und Produkte dürfen weder in andere EU-Mitgliedstaaten noch in Drittländer ausgeführt werden. Das erste Virus wurde Ende November registriert.

Dabei handelte es sich um eine besonders gefährliche Variante des Erregers H5N1, die potenziell auch auf Menschen übertragbar ist.

Bei zwei Erkrankungsfällen, die in demselben Gebiet später festgestellt wurden, konnte noch nicht nachgewiesen werden, um welche Form des Vogelgrippe-Erregers es sich handelt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »