Ärzte Zeitung, 03.07.2006

Türkin starb an Krim-Kongo

Schon neun Todesopfer durch hämorrhagisches Fieber

ISTANBUL (dpa). In der Türkei ist erneut eine Frau nach einem Zeckenstich am Krim-Kongo-Fieber gestorben. Die 50jährige aus der mittelanatolischen Provinz Yozgat sei in einem Krankenhaus der Hauptstadt Ankara an der mit inneren Blutungen einhergehenden Infektionskrankheit gestorben, so türkische Medien.

Innerhalb von drei Monaten starben damit allein in Yozgat vier Bewohner. Aus der Nachbarprovinz Corum wurden in den vergangenen Wochen fünf Todesopfer gemeldet. Einen Impfschutz gegen das hämorrhagische Fieber gibt es bislang nicht.

Erste Fälle von Krim-Kongo-Fieber waren in der Türkei vor drei Jahren aufgetreten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden seit Anfang dieses Jahres Dutzende von Verdachtsfällen registriert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »