Ärzte Zeitung, 30.03.2009

FSME trifft Männer doppelt so oft wie Frauen

MARBURG (eb). Männer erkranken in Deutschland 1,9-mal häufiger an FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis) als Frauen. Lyme-Borreliose hingegen trifft Frauen 1,2-mal häufiger als Männer.

Das hat eine Studie ergeben, die auf dem "X. International Jena Symposium on Tick-borne Diseases" vorgestellt worden ist. Die Vermutung, dass Männer häufiger FSME bekommen, weil sie sich mehr in der freien Natur aufhalten, wurde so widerlegt, teilt das Unternehmen Novartis Behring mit. Analysiert wurden in der Studie 2263 FSME-Erkrankungen und 29 538  Lyme-Borreliosen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Ein Erklärbuch für Kinder

Dagmar Eiken-Lüchau hat eine Tochter mit Autismus-Störung. Um anderen Kindern das Thema zu erklären, hat die Mutter ein Buch geschrieben. mehr »