Samstag, 1. November 2014
Ärzte Zeitung online, 29.05.2012

RKI: Mehr Hirnhautentzündungen durch Zeckenstiche

BERLIN (dpa). In Deutschland ist die Zahl der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündungen deutlich gestiegen.

Aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts zufolge wurden 2011 bundesweit 423 Fälle von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) gemeldet. Das waren 63 Prozent mehr als noch 2010 mit nur 260 FSME-Erkrankungen.

Nach wie vor besteht das Risiko für eine Ansteckung vor allem im Süden Deutschlands, vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen und Thüringen. Insgesamt wurden 140 Kreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen - drei mehr als im Vorjahr.

Auch im Saarland gibt es mit dem Saar-Pfalz-Kreis erstmals ein Risikogebiet, in dem eine Impfung empfohlen wird.

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Kampf gegen Ebola: Impfstoffe sollen in einem halben Jahr verfügbar sein

Was sonst Jahre dauert, soll angesichts der Ebola-Epidemie nun in wenigen Monaten passieren: Die Tests zweier Impfstoffe gehen in die heiße Phase. mehr »

Neue IT-Schnittstelle: Schneller Datenaustausch bleibt Illusion

In Kürze soll es eine einheitliche IT-Schnittstelle für den Transfer von Praxisdaten von einer Arztsoftware zur anderen geben. Den großen Wunsch nach mehr Interoperabilität wird die neue Schnittstelle aber wohl nicht erfüllen. mehr »

50 Jahre Rettungswagen: Das "Rendezvous-System" erobert die Welt

Ein Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg hatte vor 50 Jahren eine Idee, die die Notfallmedizin revolutionierte. Heute stehen die Notärzte der Region wieder am Scheideweg. mehr »