Dienstag, 23. September 2014
Ärzte Zeitung online, 29.05.2012

RKI: Mehr Hirnhautentzündungen durch Zeckenstiche

BERLIN (dpa). In Deutschland ist die Zahl der von Zecken übertragenen Hirnhautentzündungen deutlich gestiegen.

Aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts zufolge wurden 2011 bundesweit 423 Fälle von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) gemeldet. Das waren 63 Prozent mehr als noch 2010 mit nur 260 FSME-Erkrankungen.

Nach wie vor besteht das Risiko für eine Ansteckung vor allem im Süden Deutschlands, vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen und Thüringen. Insgesamt wurden 140 Kreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen - drei mehr als im Vorjahr.

Auch im Saarland gibt es mit dem Saar-Pfalz-Kreis erstmals ein Risikogebiet, in dem eine Impfung empfohlen wird.

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Gedächtnisprobleme: Oftmals Vorboten eines Schlaganfalls

Geistige Beeinträchtigungen gehen oft einem Schlaganfall voraus, zeigt eine Analyse aus Taiwan. Die Gefahr, einen Infarkt zu erleiden, ist dann vielfach erhöht. mehr »

WHO erwartet: Bald mehr als 20.000 Ebola-Infizierte

Die WHO befürchtet Schlimmes: Lässt sich die Ebola-Epidemie nicht eindämmen, ist schon bald mit 20.000 Infizierten zu rechnen. Diese Schätzung geht aus einer aktuellen Studie hervor, die auch neue Erkenntnisse zur Sterberate, Inkubationszeit und zum Symptommuster liefert. mehr »

Arzneiverordnungsreport: GKV könnte fünf Milliarden Euro einsparen

Trotz Kostendämpfung haben die Kassen für Arzneimittel eine Milliarde Euro mehr ausgegeben, zeigt der Arzneiverordnungs­report 2014. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach kündigt Änderungen am AMNOG an. mehr »