Ärzte Zeitung, 10.05.2005

Osteosarkom - Krebshilfe fördert Therapiestudie

MÜNSTER (eb). Zur Verbesserung der Therapie bei Osteosarkom unterstützt die Deutsche Krebshilfe jetzt eine europäisch-amerikanische Studie mit etwa 790 000 Euro.

Etwa zwei Drittel aller Osteosarkom-Kranken könnten heute mit einer Kombination aus Chemotherapie und Op geheilt werden, so die Deutsche Krebshilfe. In der internationalen Studie soll unter anderem geprüft werden, ob eine intensivere Chemotherapie die Prognose der mit dieser Standard-Kombination nicht geheilten Patienten verbessern kann.

Osteosarkom-Patienten, die an einer Teilnahme an der Studie interessiert sind, können sich an die deutsche COSS (Cooperative Osteosarkomstudiengruppe)-Studienzentrale wenden: PD Dr. Stefan Bielack, Uni-Kinderklinik Münster, Tel.: 0251 / 83 52 424, E-Mail: coss@uni-muenster.de.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »