Ärzte Zeitung, 02.03.2006

Cetuximab bald gegen Krebs an Kopf und Hals

DARMSTADT (eb). Für die Erweiterung der Anwendung von Cetuximab (Erbitux®) für die Therapie bei Kopf- und Halskrebs hat das wissenschaftliche Komitee der EMEA positiv Stellung genommen. Dies hat das Unternehmen Merck KGaA mitgeteilt.

Derzeit ist der Wirkstoff in der EU zur Behandlung von Patienten mit metastasierendem Kolorektalkrebs zugelassen. Seit dem 21. Dezember ist das Präparat in der Schweiz auch zur Behandlung bei lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und des Halses indiziert.

Die Zulassungserweiterung wird die Verwendung des Wirkstoffes als Erstlinienbehandlung in Kombination mit der Strahlentherapie ermöglichen.

Topics
Schlagworte
Krebs (10252)
Innere Medizin (34924)
Onkologie (7792)
Organisationen
Merck (930)
Krankheiten
Krebs (5073)
Wirkstoffe
Cetuximab (175)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »