Ärzte Zeitung, 13.07.2006

EU-Verbund zur Forschung bei seltenen Tumoren

HEIDELBERG (eb). Neue Chancen für eine effektivere Behandlung bei bösartigen Knochen- und Knorpeltumoren eröffnet der Forschungsverbund der Europäischen Gemeinschaft "EuroBoNet", der fünf Jahre mit mehr als 13 Millionen Euro gefördert wird.

Gemeinsam mit 23 Partner-Institutionen im In- und Ausland sucht die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg nach neuen Therapieansätzen.

Eine virtuelle Tumorbank, die allen Forschern Gewebeproben von Knochen- und Knorpeltumoren zur Verfügung stellt, wird zur wissenschaftlichen Fundgrube, um wichtige Fragen wie die Ursachen der Tumoren oder ihre unterschiedliche Empfindlichkeit für Chemotherapie zu beantworten. Der Europäische Verbund bietet die Chance, seltene Tumoren genauer als bisher untersuchen zu können.

Informationen im Internet: www.orthopaedie.uni-hd.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »