Ärzte Zeitung, 01.02.2007

Kein Beweis für Krebs durch Handys

HELSINKI (dpa). In einer Studie ist kein Beweis dafür gefunden worden, dass Hirntumoren durch die Nutzung von Mobiltelefonen entstehen.

Das berichten Wissenschaftler um Dr. Anna Lahkola und Professor Anssi Auvinen von der finnischen Strahlenschutzbehörde (International Journal of Cancer, online vorab).

In der Studie wurde die Handynutzung von 1522 Hirntumorpatienten und 3301 Gesunden verglichen. Dabei konnte kein erhöhtes Krebsrisiko durch das Mobiltelefonieren festgestellt werden.

Ein mögliches Langzeitrisiko in dem Hirnbereich, der beim Telefonieren am stärksten der Strahlung ausgesetzt sei, müsse weiter untersucht werden, bevor sich eindeutige Schlüsse ziehen ließen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »