Ärzte Zeitung, 04.05.2007

Förderprogramm für psychosoziale Versorgung

BERLIN (ble). Um die psychosoziale Versorgung von Krebs-Patienten zu verbessern, hat die Deutsche Krebshilfe (DKH) ein vier Millionen Euro schweres Förderprogramm aufgelegt. Bundesweit fördert sie 14 Projekte um die Themen Arzt-Patienten-Kommunikation, psychische Symptome von Patienten und Begleitung von Angehörigen.

Eine Gutachterkommission hatte die Projekte aus 79 Anträgen ausgewählt. Die psychosoziale Onkologie sei trotz ihres noch jungen Alters bereits nicht mehr aus der Onkologie wegzudenken, sagte der Leiter der Gutachterkommission Professor Christoph Hürny. "Das Förderprogramm wird zur weiteren Professionalisierung und Etablierung dieses wichtigen Gebietes beitragen", sagte er. Die DKH will in Kürze zudem ein Förderschwerpunktprogramm zu psychosozialen Beratungsstellen auflegen, sagte DKH-Geschäftsführer Gerd Nettekoven.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »