Ärzte Zeitung online, 21.01.2009

Ärzte führen Kennedys Zusammenbruch auf Überanstrengung zurück

WASHINGTON (dpa). Erleichterung in den USA: Ein Zusammenbruch des krebskranken US-Senators Edward Kennedy während der Vereidigungsfeiern für den neuen Präsidenten Barack Obama ist anscheinend nicht auf eine dramatische Verschlechterung seines Gesundheitszustands zurückzuführen.

Dem Sender CNN zufolge kamen Ärzte nach ersten Untersuchungen zu dem Schluss, dass der 87-Jährige sich schlicht zu viel zugemutet hatte und übermüdet war.

Der Demokrat hatte am Dienstag bei einem Mittagessen zu Ehren Obamas im Washingtoner Kongressgebäude einen massiven Krampfanfall erlitten und musste sofort in ein Krankenhaus gebracht werden. CNN zufolge erholte er sich aber rasch und scherzte schon kurz nach seinem Kollaps mit Familienangehörigen. Nach Angaben der behandelnden Ärzte sollte Kennedy aber die Nacht über zur Beobachtung in der Klinik bleiben.

Bei Kennedy, der ein Bruder des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy und des ebenfalls bei einem Attentat ums Leben gekommenen Robert Kennedy ist, war im vergangenen Jahr ein unheilbarer Gehirntumor festgestellt worden. Er wurde operiert und mit Bestrahlungen behandelt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »