Ärzte Zeitung online, 25.02.2009

Niedersachsen will Verkauf von Schafsleber verbieten

HANNOVER/BERLIN (dpa). Nach Funden dioxinbelasteter Schafslebern in Norddeutschland strebt Niedersachsen ein europaweites Verkaufsverbot an.

Bei einem ersten Gespräch zwischen Bund und Ländern am Donnerstag werde Niedersachsen auf ein Verbot pochen und Testergebnisse zu der flächendeckenden Belastung präsentieren. Das teilte der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover, Gert Hahne, am Mittwoch mit.

In fast allen von 39 untersuchten Proben in Schleswig-Holstein und Niedersachsen war ein Dioxingehalt oberhalb des Grenzwertes entdeckt worden. Dioxin gilt als krebserregend.

Lesen Sie dazu auch:
Agrarministerien rätseln über erhöhte Dioxinwerte in Schafsleber

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »