Ärzte Zeitung online, 21.12.2009

Thüringer sind Schlusslicht bei der Krebsvorsorge

HAMBURG (ava). Rote Laterne für Thüringen: Nur jeder fünfte Mann und jede zweite Frau aus dem Freistaat waren im letzten Jahr bei der Krebs-Früherkennung - damit sind sie Deutschlands größte Vorsorgemuffel.

Thüringer sind Schlusslicht bei der Krebsvorsorge

Früherkennung von Krebs - etwa bei einer Koloskopie - kann Leben retten.

Foto: Klaro

Am besten haben im Ländervergleich die Männer aus Mecklenburg-Vorpommern und die Frauen aus Sachsen vorgesorgt: Immerhin jeder dritte Mann aus dem Nordosten und sieben von zehn Sächsinnen waren im letzten Jahr beim jährlichen Krebs-Check. Das ergab eine Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK).

Um Ausreden sind die Vorsorgeschwänzer nicht verlegen: In einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK gaben sechs von zehn Befragten an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Und jeder Fünfte sagt sogar: "Früherkennung betrifft mich nicht - ich bin doch gesund!"

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