Ärzte Zeitung, 13.01.2011

Für Krebspatienten psychologische Kurzzeittherapie

MAINZ (eb). Nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung fällt es oft schwer, wieder ins normale Leben zurückzufinden. Das Psychologische Institut der Uni Mainz bietet nun ein Programm für Krebserkrankte an, bei denen die onkologische Behandlung abgeschlossen ist.

Damit solle bei der Krankheitsverarbeitung geholfen, Wissen vermittelt und den Patienten Unterstützung bei psychischen, sozialen und beruflichen Problemen geboten werden, die nach einer Krebserkrankung oft entstehen können, teilt die Uni mit.

Das Behandlungsprogramm besteht aus einer Gruppentherapie, die zehn Sitzungen umfasst. Zusätzlich können - je nach individuellem Bedarf - Einzelsitzungen angeboten werden.

Je nach Thema werden wissenschaftlich fundierte Strategien vermittelt, die zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen können. Die Kosten werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Kontakt über die Poliklinische Institutsambulanz: Telefonnummer 06131/39-39100

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »