Ärzte Zeitung, 23.02.2011

Metastasen in der Lunge verschlechtern Prognose

TORONTO (eb). Patienten mit pulmonal metastasiertem Weichteilsarkom haben einer kanadischen Studie zufolge unabhängig vom Ausmaß der Operation eine sehr schlechte Prognose.

Wie die Deutsche Krebsgesellschaft berichtet, ist bei Weichteilsarkom-Patienten mit isolierten Lymphknotenmetastasen nach den Studiendaten eine Heilung durch eine Op prinzipiell möglich (Cancer 2011; 117 / 2: 372).

Hätten die Patienten dagegen pulmonale Metastasen, sei eine Heilung selbst bei aggressiver Chirurgie unwahrscheinlich. Deshalb sollte die Therapie eher auf die palliative Behandlung von Symptomen konzentriert werden.

Topics
Schlagworte
Krebs (10254)
Onkologie (7794)
Organisationen
DKG (879)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »