Ärzte Zeitung, 22.02.2011

Weg verjüngter Zellen in die Praxis ist noch weit

LAUSANNE (ple). Immer mehr Forscher stellen fest, dass durch Reprogrammierung von ausdifferenzierten Zellen etwa der Haut induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) entstehen, deren Erbgut instabil ist.

Solche Veränderungen ähneln etwa jenen, die in Krebszellen vorzufinden sind, wie Wissenschaftler aus Lausanne, Genf und Mailand berichten (Cell Death and Differentiation 2011 online).

Die Forscher gehen davon aus, dass einige der für die Verjüngung der Zellen verwendeten Gene - Oct4, Sox2, Klf4 und c-Myc - Ursache der Instabilität im Erbgut sind. Eine rasche klinische Anwendung von iPS-Zellen schließen die Forscher derzeit aus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »