Ärzte Zeitung online, 17.03.2011

US-Amerikaner leben immer länger

Lebenserwartung von Weißen und Farbigen differiert deutlich

ATLANTA (hub). Die Sterberate in den USA ist auf ein Allzeittief gefallen. Sie lag 2009 bei 741 Todesfällen pro 100.000 Einwohner. Das sind 2,3 Prozent weniger als im Jahr 2008.

Die Lebenserwartung in den USA lag 2009 bei 78,2 Jahren, ein Jahr zuvor bei 78 Jahren, teilen die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta mit. Wie zu erwarten gibt es auch in den USA Unterschiede zwischen den Geschlechtern in der Lebenserwartung: Sie beträgt bei Männern 75,7 Jahre, bei Frauen 80,6 Jahre.

Die schwarze Bevölkerungsgruppe in den USA hat eine geringere Lebenserwartung, als die weiße. Dabei wird der Unterschied zwischen den beiden Gruppen größer: Die Kluft betrug 4,3 Jahre in 2009 und 4,1 Jahre in 2008.

Für farbige Männer lag die Lebenserwartung 2009 bei 70,9 Jahren und für farbige Frauen bei 77,4 Jahren. Das sind dieselben Werte wie für das Jahr 2008, so die CDC.

Altersbereinigt sanken die Todesraten zudem bei 10 der 15 führenden Todesursachen. Todesfälle durch Herzerkrankungen nahmen um 3,7 Prozent ab, durch Krebs um 1,1 Prozent, durch chronische Erkrankungen der unteren Atemwege um 4,1 Prozent und durch Schlaganfall um 4,2 Prozent.

Die weiteren Zahlen: Tod durch Unfälle, Morbus Alzheimer und Diabetes je minus 4,1 Prozent, Influenza und Lungenentzündung minus 4,7 Prozent, Sepsis minus 1,8 und Tötungsdelikte minus 6,8 Prozent.

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