Ärzte Zeitung, 06.12.2011

Krebstherapie mit Dopamin-Injektionen

COLUMBUS (ple). Der Neurotransmitter Dopamin könnte möglicherweise auch für Onkologen hilfreich werden.

Denn US-Forscher haben jetzt zumindest in Tierversuchen entdeckt, dass Dopamin die Gefäße in Tumoren stabilisiert und dadurch den Effekt antineoplastisch wirksamer Substanzen steigert (PNAS 2011; online 5. Dezember).

Bei Tieren, denen Tumorgewebe von Patienten mit Brust- oder Prostata-Krebs implantiert worden waren, verbesserte die Injektion von Dopamin den Blutfluss in den Tumoren, so dass Krebsmedikamente besser als ohne die Behandlung das Tumorgewebe erreichten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »