Ärzte Zeitung, 19.04.2012

Neue Chance für Myelofibrose-Patienten

LEIPZIG (eb). Ein Tyrosinkinase-Hemmer bietet Patienten mit Myelofibrose - einer Krebserkrankung, die zum Versagen des Knochenmarks führt - eine neue Behandlungschance.

Das zeigt eine Studie, an der die Hämatologie und internistische Onkologie des Universitätsklinikums Leipzig maßgeblich beteiligt war (NEJM 2012; 366 (9): 787-798).

Bei den mit Ruxolitinib Behandelten bildete sich die Milzvergrößerung zurück und verringerten sich die Allgemeinsymptome. Basis dieser Veränderungen ist ein Eingriff in die Signalübertragung der Zellen.

Topics
Schlagworte
Krebs (10066)
Onkologie (7660)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »