Ärzte Zeitung, 19.04.2012

Neue Chance für Myelofibrose-Patienten

LEIPZIG (eb). Ein Tyrosinkinase-Hemmer bietet Patienten mit Myelofibrose - einer Krebserkrankung, die zum Versagen des Knochenmarks führt - eine neue Behandlungschance.

Das zeigt eine Studie, an der die Hämatologie und internistische Onkologie des Universitätsklinikums Leipzig maßgeblich beteiligt war (NEJM 2012; 366 (9): 787-798).

Bei den mit Ruxolitinib Behandelten bildete sich die Milzvergrößerung zurück und verringerten sich die Allgemeinsymptome. Basis dieser Veränderungen ist ein Eingriff in die Signalübertragung der Zellen.

Topics
Schlagworte
Krebs (10254)
Onkologie (7794)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »