Ärzte Zeitung, 12.06.2012

Schaltvorgängen im Erbgut auf der Spur

HAMBURG-EPPENDORF (eb). Wie wird ein Gen im Körper gesteuert? Welcher Zusammenhang besteht dabei etwa zur Entwicklung von Tumoren? Erkenntnisse hierzu gewannen Wissenschaftler um Steven A. Johnsen, Professor am Institut für Tumorbiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Molecular Cell 2012; 46, 5: 705-713).

Die Arbeitsgruppe untersuchte Stammzellen, die für die Regeneration von Knochen und Muskeln zuständig sind. Dabei beobachteten sie, dass sich dort das Protein H2B chemisch verändert, um die Lesbarkeit von bestimmten Teilen des Erbguts zu beeinflussen.

Die Forscher hoffen, die Therapiemöglichkeiten bei Krebs und Osteoporose zu verbessern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »