Samstag, 25. Mai 2013
Ärzte Zeitung, 02.07.2012

Überlebenszeit bei Ösophagus-Ca verlängert

BERLIN (eb). Die Kombi aus Strahlen- und Chemotherapie kann ein Ösophagus-Ca vor Op so weit verkleinern, dass sich der Tumor vollständig entfernen lässt.

Eine Studie aus den Niederlanden (NEJM 2012; 366: 2074-84) belege jetzt, dass die Radiochemotherapie auch die Überlebenszeit der Betroffenen verlängert, teilt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) mit.

Die Überlebenszeit sei im Mittel von zwei auf vier Jahre verlängert worden, und auch die Langzeit-Heilungsrate sei gestiegen. Die Behandlung komme für Patienten in einem guten Allgemeinzustand infrage, so die DEGRO.

| Share
Topics
Schlagworte
Krebs (7378)
Onkologie (5546)
Organisationen
DEGRO (47)
Krankheiten
Ösophagus-Karzinom (45)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Hausnotruf-Prämie: Malteser sorgen für Wirbel an der Weser

Der Malteser Hilfsdienst in Bremen meinte es wohl nur gut: Er versprach Hausärzten eine Werbeprämie für die Vermittlung neuer Kunden. Doch jetzt hat sich daran in der Bremer Ärzteschaft ein Streit entfacht. Kammer und KV bezeichnen das Vorgehen "illegal". mehr »

Vogelgrippe in China: Experten über H7N9 beunruhigt

Weniger Infektionen aber keine Entwarnung bei H7N9: In China infizieren sich deutlich weniger Menschen mit dem Vogelgrippevirus als noch vor einigen Wochen. Doch Experten mahnen zur Vorsicht - denn das Virus trägt "beunruhigende Merkmale". mehr »

Pilotprojekt: Patienten sollen Diabetes davonlaufen

In einem bundesweit einmaligen Projekt wollen Hausärzte in Köln übergewichtigen Bewegungsmuffeln Beine machen: 10.000 Schritte lautet das Ziel, das die Patienten pro Tag zurücklegen sollen. Die Ärzte gehen dabei mit gutem Beispiel voran. mehr »