Ärzte Zeitung, 05.05.2015

Umfrage

Kinderwunsch bei vielen Krebskranken

BERLIN. Für die meisten Krebspatienten, deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, spielt der Erhalt der Fruchtbarkeit eine große Rolle. Dies zeige eine Studie, in der Patienten drei bis fünf Jahre nach einer Krebstherapie befragt wurden, heißt es in einer Mitteilung des ONKO-Internetportals.

So gaben 76 Prozent der Befragten, die zum Zeitpunkt der Therapie kinderlos waren, an, dass sie sich ein Kind wünschten. 29 Prozent der Patienten, die bereits Kinder hatten, wünschten sich noch weitere.

Rund 93 Prozent der Befragten fühlte sich gesund genug, um Eltern zu werden und 63 Prozent der Patienten wünschten sich auch bei vorzeitigem Versterben ein Kind. (eb)

Unter www.krebsgesellschaft.de/thema_mai2015 liefert das ONKO-Internetportal Angehörigen und Betroffenen Informationen zum Thema.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »