Ärzte Zeitung, 15.12.2015

Krebs

Fortschritt in Vorhersage von Metastasierung

HAMBURG. Eine internationale Forschergruppe unter Mitwirkung von Wissenschaftlern des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat einen Fortschritt in der Vorhersage des Metastasierungsmusters erzielt (Nature 2015; 527: 329-335).

Tumorzellen geben Exosomen ab, die über das Blut im Körper verteilt werden. In experimentellen Studien konnten die Forscher nun zeigen, dass die Zusammensetzung dieser Exosomen im Blut Aufschluss über den möglichen Ort der Metastasierung gibt, teilt das UKE mit.

Hieraus ergebe sich eine weitere Anwendungsmöglichkeit für die Blut-basierte Flüssigbiopsie-Diagnostik ("Liquid Biopsy"), die mehr als 30 europäische Institutionen derzeit im Rahmen eines EU-Exzellenznetzwerkes entwickeln. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »