Ärzte Zeitung, 01.03.2016

Medaille verliehen

Radioonkologe aus Tübingen ausgezeichnet

BERLIN. Der Radioonkologe Professor Michael Bamberg aus Tübingen ist beim Deutschen Krebskongress mit der Karl-Heinrich-Bauer-Medaille 2016 ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung vergibt die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) an Mitglieder, die sich besonders um die Krebsmedizin und um die Deutsche Krebsgesellschaft verdient gemacht haben.

Die radioonkologischen Studien von Bamberg, seit 2012 Hauptamtlich Leitender Ärztlicher Direktors am Universitätsklinikum Tübingen, hätten die Therapie bei Hirntumoren grundlegend geprägt, teilt die DKG mit. Für seine Verdienste in der klinischen Forschung habe Bamberg 2012 den Deutschen Krebspreis erhalten.

Im Rahmen seiner Arbeit für die DKG trat Bamberg vor allem für eine Verbesserung der Versorgungsstrukturen und -prozesse in der Onkologie ein, so die DKG. Bamberg war von 2004 bis 2008 Präsident der DKG, er ist auch Mitbegründer und Mitglied der Steuerungsgruppe Nationaler Krebsplan, die 2008 vom Bundesministerium für Gesundheit ins Leben gerufen wurde. Seit 2008 ist Bamberg Vorsitzender der Deutschen Krebsstiftung. Als Vorsitzender des Leitlinienprogramms Onkologie setzt sich Bamberg auch für die Entwicklung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler onkologischer Leitlinien ein. (eb)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Mangelernährt in deutschen Kliniken

Es ist ein vernachlässigtes Thema: Kranke Menschen in deutschen Kliniken sind oft mangelernährt. Seltsamerweise wird das kaum wahrgenommen. mehr »

Mit Brustkrebs-Screening kein Überlebensvorteil

Haben Frauen mit Brustkrebs, der beim Mammografie-Screening diagnostiziert worden ist, einen Überlebensvorteil gegenüber Frauen mit symptomatischen Tumoren haben? Laut einer Studie nicht. mehr »

Stuttgarter Gericht greift Rechtsprechung an

Patienten müssen ihre Ärzte von der Schweigepflicht entbinden, wenn sie sich Lohnfortzahlung auch über sechs Wochen hinaus sichern wollen. Das Landesarbeitsgericht Stuttgart greift diese elf Jahre alte Rechtsprechung nun an. mehr »