Ärzte Zeitung, 09.02.2004

Preis an Hamburger Forscher für Arbeit zu Bronchial-Ca

Erkenntnisse zur Anwendung von PET und Ultraschall

HAMBURG (eb). Den Pulmedica-Preis 2003 haben Dr. Hans Jörg Baumann und sein Team von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf für ihre Arbeit zur Stufendiagnostik beim Lungenkarzinom erhalten. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ist dieses Mal vom Unternehmen Ivax aus Neuss gestiftet worden.

Die preisgekrönte Arbeit trägt den Titel "Vergleich von Positronenemissions-Tomographie und Endosonographie beim Lymphknoten-Staging des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms" und erbrachte sehr wichtige Daten für eine sinnvolle Anwendung der beiden diagnostischen Verfahren, wie das preisstiftende Unternehmen mitgeteilt hat.

Es wurde in der Arbeit besonders herausgestellt, daß vor einer Operation wegen eines Bronchialkarzinoms durch eine Positronenemissions-Tomographie eine wichtige Entscheidung getroffen werden kann: Nämlich, ob sofort operiert wird, da keine Metastasen vorhanden sind, oder ob zunächst durch eine Endosonographie mit Feinnadel-Aspiration aus Lymphknoten des Mediastinums geklärt werden muß, ob möglicherweise Filiae vorhanden sind.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »