Ärzte Zeitung, 10.09.2008

Risiko für Lungenkrebs hängt auch von Genen ab

ST. LOUIS (eb). Ein schmaler Abschnitt auf dem Chromosom 15 enthält Gene, die stark mit einem erhöhten Risiko für Lungenkrebs assoziiert sind. Wer in diesem Bereich bestimmte genetische Varianten und außerdem Lungenkrebskranke in der Familie hat, hat ein fünffach erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Was auffiel: Dieses erhöhte Risiko war nicht damit assoziiert, ob die Betroffenen rauchten oder nicht.

Das ergibt sich aus Daten einer Studie von Forschern der Universität Washington und weiteren Kollegen aus den USA und Großbritannien. Die Studie wird am 13. September in der Fachzeitschrift "Journal of the National Cancer Institute" veröffentlicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »