Ärzte Zeitung, 17.03.2011

Radonaktivität mit Lungenkrebs assoziiert

OTTAWA (ple). Eine Zunahme der Strahlungsmenge durch Radon ist mit der Zunahme der Sterberate aufgrund von Lungenkrebs assoziiert.

Das bestätigen die Ergebnisse einer Studie mit fast 1,2 Millionen Teilnehmern. Forscher um Dr. Michelle C. Turner aus Ottawa fanden durch ihre Berechnungen heraus, dass durch die Erhöhung der Radon-Strahlendosis um 100 Becquerel / m3 sich das Risiko, an den Folgen von Lungenkrebs zu sterben, um 15 Prozent erhöht.

Teilnehmer, die Strahlenwerten über dem US-Grenzwert von 148 Bq / m3 ausgesetzt waren, hatten ein um 34 Prozent erhöhtes Lungenkrebsrisiko (Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2011; 20 / 3: 438).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »