Ärzte Zeitung, 28.07.2004

Imiquimod gegen Hauttumor

Immunmodulator hilft gegen Basalzell-Karzinome

VALLEJO (eb). Die topische Anwendung des Immunmodulators Imiquimod ist nach den Ergebnissen zweier Phase-III-Studien ein Fortschritt bei der Behandlung von Patienten mit Basalzell-Karzinom.

Die Studiendaten hat Dr. John Geisse zusammen mit Kollegen der Solana Dermatology Associates aus Valleja in Kalifornien jetzt veröffentlicht (J Am Acad Dermatol 50, 2004, 722).

In den beiden Studien wurden Patienten über sechs Wochen fünf- bis siebenmal wöchentlich mit Imiquimod (Aldara® 5%)-Creme behandelt und über zwölf Wochen nachbeobachtet.

Bei 82 Prozent der Patienten ist es nach Angaben der kalifornischen Wissenschaftler zur vollständigen Abheilung gekommen: Klinisch und histologisch waren keine Tumorzellen mehr nachzuweisen. Die günstigsten Ergebnisse seien nach fünfmal wöchentlicher Behandlung erzielt worden, heißt es.

In Deutschland ist die Imiquimimod-Creme bisher zur Behandlung von Patienten mit Condylomata acuminata zugelassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »