Ärzte Zeitung, 01.09.2009

Therapieansatz gegen Hautkrebs

MÜNCHEN/BONN (eb). Forscher der LMU München und der Universität Bonn haben ein Verfahren entwickelt, das Krebszellen in den Selbstmord treibt. Dazu haben sie synthetische Erbinformation von Viren in Hautkrebszellen eingeschleust, die sich daraufhin selbst vernichteten, berichtet die Uni Bonn.

Im Tierversuch wurden mit dem Verfahren Hautkrebs-Metastasen in der Lunge erfolgreich bekämpft. Das Verfahren biete daher vielleicht einen neuen Therapieansatz (J Clin Investigation 119, 2009, 2399). Die Studie wird von der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »