Ärzte Zeitung, 12.02.2009

Bei nicht mutiertem KRAS-Gen wirkt Cetuximab besonders

NEU-ISENBURG (ple). Die Wirksamkeit des Antikörpers Cetuximab (Erbitux®) in der ErstlinienKombitherapie bei Darmkrebs ist bei Patienten deutlich erhöht, deren KRAS-Gen im Tumor nicht mutiert ist. Das bestätigen Daten der CECOG / CORE1.2001-Studie. Wie die Merck KGaA mitteilt, lag die Ansprechrate in der Studie mit fast 120 Patienten bei jenen mit KRAS-Wildtyp-Tumoren bei 53 Prozent, bei Patienten mit mutiertem KRAS-Gen bei 36 Prozent. Zudem sei ein Trend zu einem verbesserten Gesamtüberleben bei Patienten mit nicht mutiertem KRAS-Gen zu beobachten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »