Ärzte Zeitung, 20.02.2009

Suche nach Ursache steigender Häufigkeit

MÜNCHEN (ars). Die Darmkrebshäufigkeit steigt in den Industrienationen immer weiter. Vermehrt erkranken auch schon junge Menschen. Die Ursache ist bisher unbekannt. Auf die Suche nach schädigenden Einflüssen begibt sich die Kassenärztliche Vereinigung in Bayern. In einer Auswertung aller Vorsorge-Koloskopien will sie Cluster herausfinden, um den Gründen auf die Spur zu kommen, sagte Dr. Axel Munte in München.

Lesen Sie dazu auch:

Eine Nische für die CT-Kolonografie
Immer mehr Unternehmen sagen dem Darmkrebs den Kampf an
Screening senkt Darmkrebs-Sterberate um 80 bis 90 Prozent
Ministerin Ulla Schmidt lobt Darmkrebsvorsorge
Zu wenige lassen ihren Darm untersuchen
Frankfurt hat jetzt ein Darmkrebszentrum
KBV stärkt die Früherkennung in Bayern

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »