Ärzte Zeitung online, 15.05.2009

Streit um Film über krebskranke Farrah Fawcett

NEW YORK/LOS ANGELES (dpa). Um den Dokumentarfilm der todkranken US-Schauspielerin Farrah Fawcett (62) gibt es juristischen Streit. Produzent Craig Nevius klagt gegen Fawcetts früheren Lebensgefährten Ryan O'Neil ("Love Story") und ihre Freundin Alana Stewart, weil die beiden ihn angeblich aus dem Projekt hinausgedrängt haben.

Als er sich weigerte zu gehen, habe Ryan sogar gedroht ihn zu töten, behauptet Nevius nach Angaben des Internetdienstes tmz.com.

Der zweistündige Dokumentarfilm "Farrah's Story" (Farrahs Geschichte) sollte am Freitag im US-Fernsehsender NBC laufen. Fawcett, berühmt vor allem durch ihre Rolle in der TV-Serie "Drei Engel für Charlie", berichtet darin von ihrem Kampf gegen den Krebs. Besonders bewegend ist die Szene, in der sie sich ihre einst so berühmte Lockenmähne abrasiert, weil die Haare nach der Chemotherapie büschelweise ausfallen.

Bei der Schauspielerin war 2006 eine seltene Krebsart am Darmausgang festgestellt worden. Inzwischen ist auch die Leber befallen. O'Neal sagte kürzlich, die Behandlung sei mittlerweile weitgehend eingestellt worden. Die Ärzte versuchten, Fawcett die Situation zu erleichtern.

In dem Film sagt die Schauspielerin: "Krebs ist eine Krankheit, die mysteriös und halsstarrig ist und nach ihren eigenen Regeln verläuft." Leise fügt sie hinzu: "Meine ist bisher unheilbar."

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